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Juniorwahl 2017 an der DBST 

In diesem Jahr nahm die DBST erstmalig an der so genannten "Juniorwahl" teil. Im Rahmen des Projekts wurden Schülerinnen und Schüler der Klassen 10-12 aufgefordert, sich mit der Bundestagswahl 2017 auseinanderzusetzen und eine extra für diese Zielgruppe vorbereitete Probewahl durchzuführen.

Hierbei wird der gesamte Wahlvorgang simuliert: Die Schülerinnen und Schüler werden in einem Wählerverzeichnis erfasst, sie erhalten zudem Wahlbenachrichtigungskarten und füllen bei der folgenden Stimmabgabe einen authentischen Stimmzettel eines bundesdeutschen Wahlkreises (hier: Berlin-Mitte) aus. Abschließend werden die Ergebnisse ausgewertet und nach Deutschland gemeldet.

Im Rahmen des Unterrichtsprojektes beschäftigten sich die teilnehmenden DBST-Klassen zudem vor der Stimmabgabe mit den Wahlprogrammen der Parteien. Anschließend wurde der Wahlvorgang vom Wahlvorstand, der aus Mitgliedern der 11. Klasse bestand, zuverlässig organisiert: Am 21.9.2017, also wenige Tage vor der eigentlichen Bundestagswahl, fanden sich fast alle wahlberechtigten Schülerinnen und Schüler im “Wahllokal” ein und gaben, nach Überprüfung ihrer Wahlbenachrichtigungskarte, ihre Stimme ab. Die Auszählung ergab ein von den Ergebnissen der anderen Juniorwahlbezirken abweichendes Ergebnis:

Während etwa die FDP im Bundesdurchschnitt nur 8,8% der Zweistimmen von den Juniorwählern erhalten hatte, kam die Partei an der DBST auf einen Rekordwert von 41,3% der abgegeben Zweitstimmen, gefolgt von den GRÜNEN (24,1%). Die anderen Partein lagen dem gegenüber deutlich abgeschlagen zwischen 3,4% und 6,9%.

Die Schüler erklärten, dass die Juniorwahl ein sinnvolles Projekt sei, sich mit Politik und Demokratie näher zu beschäftigen. In jedem Fall wird die DBST auch in vier Jahren wieder an dem Juniorwahlprojekt teilnehmen.